Schachbrettblume (Fritillaria meleagris)

Outdoor tauglich Ja
Blühend Ja
Trägt Früchte Ja
Wirft Laub/Blüten ab Nein

Beschreibung

Die Schachbrettblume ist eine Pflanzenart aus der Familie der Liliengewächse. Es handelt sich hierbei um eine altlantisch-mediterrane Pflanze. Sie erstreckt sich von der Normandie über Mittel- und Südfrankreich, Kroatien, Serbien, Ungarn und bis nach Rumänien. In Mitteleuropa ist die Art nicht ursprünglich sondern geht auf Verwilderungen zurück.Wie die meisten anderen Liliengewächse ist auch die Schachbrettblume giftig. Besonders die Zwiebel enthält eine Reihe an Giftstoffen. Hier erhalten sie eine Pflegeanleitung für ihren Bonsai: der richtige Standort, Schneiden, Umtopfen, Gießen, Drahten, Düngen und Überwintern.

Standort

Meist wird die Schachbrettblume als Beistellplfanze verwendet. Der ideale Standort ist im Freien und sie sollte auch wie die meisten Liliengewächse, aufgrund ihrer Verträglichkeit, nicht im geschlossenen Raum gehalten werden. Die Schachbrettblume verträgt durchaus direkte Sonneneinstrahlung, allerdings ist dann auf den erhöhten Wasserbedarf der Pflanze zu achten.

Gießen

Die Erde der Schachbrettblume sollte durchweg feucht gehalten werden. Ist die Erde dennoch ganz trocken geworden, kann man die Schale der Schachbrettblume 10 Minuten in ein Wasserbad stellen.

Schneiden

Die Schachbrettblume erhält keinen Rückschnitt.

Drahten

Das Drahten ist bei allen Beistellpflanzen, Orchideen, Hosta und Gräsern hinfällig.

Düngen

In der Wachstumsphase sollte die Schachbrettblume mäßig gedüngt werden. Die Düngung wird nur unmittelbar nach dem Umpflanzen unterbrochen. Empfehlenswert ist ein organischer Streudünger oder ein organischer Bonsai-Flüssigdünger.

Umtopfen

Das Umpflanzen der Schachbrettblume sollte alle 2-3 Jahre im Frühjahr stattfinden, denn dies ist er ideale Zeitpunkt dafür. Dabei werden die Wurzeln beschnitten, um eine bessere Verzweigung des Wurzelsystems zu erlangen. Drängt sich der Baum im Laufe der Zeit aus der Schale, ist ein Verpflanzen in eine neue größere Schale notwendig. Die herkömmliche Bonsai-Mischung beinhaltet jeweils ein Drittel Akadama, Lavasplitt und Humus. Traditionell werden für Beistellpflanzen runde Schalen gewählt.

Überwintern

Idealerweise erfolgt die Überwinterung in einem Gewächshaus oder im geschützten Haus, dabei sollten die Temperaturen bei 0 bis 10 Grad liegen, bis 15 Grad ist ebenfalls akzeptabel.

Krankheiten

Voraussetzung für einen gesunden Bonsai ist eine sorgfältige Pflege und intensive Beobachtung seines Wachstums. Mit der richtigen Pflegeanleitung wird der Bonsai vor Schädlingen und Krankheiten geschützt. Wird der Bonsai dennoch von Schädlingen befallen, helfen die handelsüblichen Pflanzenschutzmittel, aber auch schonende Hilfsmittel ohne Chemie können eine Lösung sein.

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