Fukientee (Carmona microphylla)

Outdoor tauglich Ja
Blühend Ja
Trägt Früchte Ja
Wirft Laub/Blüten ab Nein

Beschreibung

Der Fukientee wird aus den Ländern des fernen Ostens importiert. Oft wird sie von Steinen und Tonfiguren geschmückt die Mönche, Pagoden, Brücken in oder Ähnliches darstellen. Carmona-Bonsai es sind sehr leicht zu bekommen denn sie werden als normale Zimmerpflanzen vertrieben. Oft überlebt sie zuhause nicht lange, da sie eine starke Abneigung gegen Heizungsluft hat. Sie kann in nahezu allen Stilformen gestaltet werden.

Standort

Als tropischer Bonsai sollte die Fukientee nie weniger als 12 Grad an ihrem Standort haben. Mit genügend Licht  bilden die Blätter den benötigten Zucker und Sauerstoff den sie für ihre Lebenserhaltung benötigt. Wenn es warm genug ist, kann man die Pflanze der Witterung aussetzen, wodurch die Blätter dicker und resistenter gegen Schädlinge werden.

Gießen

Die Carmona sollte regelmäßig gegossen werden und der Boden nur leicht antrocknen. Staunässe sollte man unbedingt vermeiden. Importierte Bäume wachsen oft in einem ungeeigneten Boden welche aufgrund besserer Wasserversorgung sofort ausgewechselt werden soll. Wassermangel ist der häufigste Grund für den Tod einer Carmona. Diesen erkennt man jedoch oft erst zu spät bei zu viel Wasser werden die Blätter schwarz und fallen nach und nach ab.

Schneiden

Man kann die Carmona zu jeder Jahreszeit stark zurückschneiden auch wenn es üblich ist dies zu Beginn des Frühjahrs zu tun. Sie wird dadurch kaum besonders geschwächt. Trotz allem sollten große Schnitte unbedingt mit Wundverschlusspaste versorgt werden. die Gestaltung der Carmona erfolgt nach der Lignan-Methode, also abwechselnd wachsen zu lassen und dann zu beschneiden. Die so bearbeiteten Bäume haben markante Winkel, schroffe Risse und halb verschlossene Narben. So haben diese Bäume das typische chinesische Aussehen. Unumgänglich ist das Wegschneiden der Zweige die an ungünstigen Stellen wachsen bzw. nach oben oder und zeigen. Das Auslichten sollte in den Frühlingsmonaten oder vielleicht im Winter durchgeführt werden.

Um die Struktur und die Silhouette des Baumes zu verfeinern werden langen Triebe pinziert. Dazu verwendet man eine Bonsai Schere mit welcher man auf zwei oder drei Blätter zurückschneidet, sobald die Triebe 7-10 Blätter gebildet haben. Die Carmona hat es nicht gern mit den Fingern pinziert zu werden, es sei denn man will das nicht mehr wächst. Man kann sie während des Gesamt Wachstums pinzieren.

Drahten

Auf Drahten sollte man weitestgehend verzichten, außer es gibt keine andere Möglichkeit. Ihre Rinde sehr empfindlich und der Draht schneidet sehr leicht ein. Zusätzlich hat sie ein sehr empfindliches Zweigwerk. Wenn unbedingt notwendig sollte man Spanndrähte verwenden und diese an der Schale befestigen.

Düngen

Gedüngt wird einmal im Monat mit langsam zersetzenden in organischem Dünger oder Flüssigdünger, den man bis auf Juli und August alle 10-15 Tage verabreicht. In den Wintermonaten ist seltenes düngen ausreichend. Verwendet man keinen Dünger werden die Blätter langsam gelb. Er ist dadurch so geschwächt, dass schon Kleinigkeiten ihn am überlegen hindern. Bei zu viel Dünger schrumpfen die Triebe und werden Dunkelgrün. Die Blätter fallen ab und die Zweige vertrocknen.

Umtopfen

Umpflanzen sollte man sie alle 2-3 Jahre zwischen Frühjahr und Sommer. Die Substratmischung besteht aus 60 % Akadama, 30 % Komposterde, 10 % Sand. Beim ersten Umpflanzen des importierten Baumes sollte der komplette Lehm entfernt werden, in dem die meisten Bäume wachsen. Ansonsten wird rund ein drittel des Bodens entfernt und besonders langen Wurzeln gekürzt.

Überwintern

#WERT!

Krankheiten

Die häufigsten Schädlinge sind Blatt- und Schildläuse. Bei ersten Symptomen sollte man sofort der Behandlung mit Insektenvernichtungsmitteln beginnen. bei guter Pflege ist der Befall mit Parasiten jedoch selten.

Vermehren

Hier gibt es die Möglichkeit der Samen- und Stecklingsvermehrung.
Weiterverbreitet ist die Samenvermehrung, da die abfallenden Früchte schon auf der Erde Keimen. Ansonsten kann man die reifen Früchte sammeln, auf einen Saatkasten mit Drainagelöchern, mit einer Mischung aus 60 % Akadama und 40 % Sand und Torf pflanzen. Der richtige Zeit dafür ist der Herbstanfang, wobei man den Behälter auf die Konsole eines Heizkörpers stellt um ihn von und zu erwärmen. Falls man im Frühsommer beginnt kann man den Behälter mit einer Glasscheibe abgedeckt und nach draußen stellen. Dafür sollte man die Samen vom Fruchtfleisch befreien und trocken und kühl aufbewahren. Den Boden sollte man Gießen sobald er zum austrocknen anfängt. Sobald die Pflänzchen sprießen, werden sie in einzelne Zuchtschalen umgesetzt, die mit der gleichen Substratmischung wie vorher gefüllt sind.
Die Vermehrung mit Stecklingen ist unproblematisch. diese werden im Frühjahr oder Beginn des Sommers genommen, wenn die neuen Triebe noch nicht völlig verholzt sind. Die Triebe werden mit Wurzelhormonen behandelt und ca. 2 cm tief gesteckt. Das Substrat besteht aus 60 % Akadama, 30 % Torf und 10 % Sand. Unter guten Voraussetzungen, schlagen die Stecklinge in 3-4 Wochen Wurzeln. Endes Amber sollten die Pflanzen stark genug sein um sie in einzelne Schalen zu pflanzen. Im darauf folgenden Frühjahr kann man mit der Dom durch Draht beginnen.

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